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Alternative Finanzierungsinstrumente

Leasing

Leasing gehört zu den beliebtesten Finanzierungsalternativen in Österreich. Dabei werden nach Abschluss eines Leasingvertrags Kfz, Immobilien oder Mobilien (EDV-Anlagen, Telefonanlagen, Büroeinrichtung, Maschinen etc.) von einer Leasinggesellschaft dem

Leasingnehmer gegen Zahlung von Leasingraten zur Verfügung gestellt. Nach Ablauf des Leasingvertrags kann der Leasingnehmer das Objekt zum Restwert kaufen, dem Leasinggeber zurückgeben oder den Leasingvertrag
verlängern.

Während der Laufzeit bleibt das Leasingobjekt im Eigentum der Leasinggesellschaft und scheint daher auch nicht in der Bilanz des Leasingnehmers auf. Dieser Umstand hat positive Auswirkungen auf die Bilanzkennzahlen. Leasing ist somit ein wesentlicher Baustein im Finanzierungsmix eines Unternehmens.

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Factoring

Factoring ist der Ankauf von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen.

Dabei erklärt sich die Factoring-Gesellschaft bereit, 80 % des Brutto-Fakturenwerts auf das Hausbankkonto des Lieferanten zu bevorschussen. Sobald der Abnehmer die offene Rechnung, innerhalb des Zahlungsziels, an die Factoring-Gesellschaft bezahlt, werden dem Lieferanten die restlichen 20 % überwiesen.

Factoring verbessert die Liquidität und ermöglicht dem Unternehmen im Gegenzug, Skonti bei seinen eigenen Lieferanten auszunützen. Daneben werden von den Factoring-Gesellschaften auch zusätzliche Dienstleistungen wie die Übernahme des Debitorenmanagements oder die Übernahme des Ausfallsrisikos durch eine Kreditversicherung angeboten.

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Lieferantenkredit

Der Lieferantenkredit (ein vom Lieferanten an seine Kunden gewährtes Zahlungsziel) ist in der Regel der teuerste aller Kredite.

Der Kunde hat dadurch die Ware nicht sofort nach Erhalt zu bezahlen, sondern erst innerhalb einer gewissen Frist (meist gilt ein Zahlungsziel von 30 Tagen). Häufig wird vom Lieferanten ein Skonto bei vorzeitiger Begleichung der Rechnung eingeräumt (z. B. 2 % Skonto innerhalb von zehn Tagen).

Da die Opportunitätskosten der Nichtausnützung des Skontos sehr hoch sind, rechtfertigt sich in der Regel die Aufnahme eines Betriebsmittelkredits.

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Mezzaninkapital

Mezzaninkapital ist ein interessanter Baustein im Finanzierungsmix mit relativ geringem Bekanntheitsgrad. Mit seiner besonderen Flexibilität ist es zwischen klassischem Fremdkapital und den besonderen Eigenkapitalformen wie Private Equity und Venture Capital angesiedelt.

Mezzaninkapital ist vor allem für wachstumsstarke Unternehmen mit starker Technologie- und Innovationskomponente interessant, welche die Startup-Phase bereits erfolgreich abgeschlossen haben und noch nicht an der Börse notieren.

Finanziert werden Wachstums-, Internationalisierungs- und Akquisitionsvorhaben sowie Betriebsübergaben. Produktentwicklungsrisiken werden in der Regel nicht durch Mezzaninkapital getragen.

Bei erfolgreicher Entwicklung des Unternehmens ist Mezzaninkapital wie Fremdkapital laufend zu bedienen. Die Tilgungszahlungen orientieren sich dabei an den verfügbaren Cashflows und Gewinnen und können bei fehlendem Cashflow in zukünftige Perioden verschoben werden.

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