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Grundsätze der Finanzierung

Für einen Unternehmer bzw. eine Unternehmerin ist die Frage der Finanzierung zentral. „Habe ich genug liquide (= flüssige) Mittel, damit ich allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann?“


In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wann ein Vermögensgegenstand (z.B. Ware) zu Geld wird: Waren die auf Lager liegen, müssen erst einmal verkauft werden. Abhängig von der Branche, dem Kundenstock, u.Ä. kann es üblich sein, dass der Verkauf auf Ziel erfolgt – es vergeht also wieder Zeit bis Geld tatsächlich im Unternehmen eingeht.

Dieses Geld wird aber auf der anderen Seite benötigt, um den Verpflichtungen nachkommen zu können: Das Unternehmen selbst muss seinen Verpflichtungen nachkommen – es müssen Rechnungen der Lieferanten für Wareneinkäufe, laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, etc. bezahlt werden.

Ist das System von den Fristigkeiten her ausgewogen, gibt es keine finanziellen Probleme. Ist es das nicht, fangen mögliche Schwierigkeiten an.

Die „goldene Bilanzregel“ besagt, dass langfristig gebundenes Vermögen (= langfristige Vermögensgegenstände z.B.: Maschinen, Fahrzeuge, Betriebsausstattung, etc.) auch durch langfristiges Kapital (= langfristiges Fremdkapital oder Eigenkapital) finanziert sein muss, da es sonst zu einem Liquiditätsengpass kommen kann.

Aus der kurzfristigen Sicht ist zu klären, ob durch die Vermögensgüter, die kurzfristig zu Geld gemacht werden können, die kurzfristig zur Zahlung anstehenden Verpflichtungen bedient werden können.

Sie sehen also, es ist die gleiche Betrachtung, aber ein anderer Blickwinkel: einmal kurzfristig – einmal langfristig.

Aber wie macht man das in der Praxis? – Mit einem Finanzplan!

Quelle: Siart+Team Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Enenkelstraße 26, A-1160 Wien; www.siart.at
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