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Finanzplan

Planen ist das Um und Auf bei der Führung eines Betriebes.

Strategien und Visionen werden in Zahlen umgesetzt und auf Machbarkeit – vorsichtshalber – geprüft. Anschließend wird der Plan mit dem Erreichten verglichen (Soll-Ist-Vergleich). Wird im Rahmen des Soll-Ist-Vergleichs festgestellt, dass die gesetzten Ziele nicht erreicht wurden, muss analysiert werden wieso und dann der Plan angepasst werden. Diese Analyse ist wichtig für die Zukunft – damit Fehler nicht wiederholt werden.

Sehen Sie sich das folgende Beispiel an:
Der erste Schritt der Planung ist die Feststellung der Grundlagen (der Prämissen). Zuerst werden Fragen gestellt und abgesicherte Antworten dokumentiert.

Zum Beispiel:
  • Wie ist die Lage?
  • Welche Kunden werden erreicht?
  • Wie viele Kunden finden zum Unternehmen?
  • Welche Flächen werden benötigt?
  • Welche Produktionsbedingungen müssen geschaffen werden?
  • Was kostet das?
  • Was ist also die Summe der nötigen Investitionen?
  • Wie hoch sind die laufenden Kosten? (Fix)
  • Wie schaut die Produktkalkulation aus?
  • Wie hoch sind die variablen Kosten?
  • Welcher Deckungsbeitrag bleibt?
  • Wieviel Gewinn kann eingeplant werden?
  • Welche Kreditmittel werden aufgenommen?
  • Wann müssen die Kreditmittel zurückgezahlt werden?

Daraus wird ein Finanzplan für die nächsten Jahre erstellt.

Im Rahmen des Finanzplans werden den Einnahmen die Ausgaben gegenüber gestellt. Dann werden Finanzierungen, bzw. Investitionen sowie Privatentnahmen berücksichtigt. Somit kann der Finanzmittelbedarf bzw. –überschuss ermittelt werden.
Wenn ein Finanzmittelbedarf besteht, muss überlegt werden, wie dieser finanziert wird.

Das heißt also, ausgehend von einer Plan-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Einnahmen und Ausgaben prognostiziert und dann in den Finanzplan jahres- oder monatsweise übertragen. Nur so können Sie feststellen, wann Sie wie viel Geld benötigen, und ob auch ausreichende Mittel vorhanden sind. Oder ob Sie einen Betriebsmittelkredit zur kurzfristigen Finanzierung benötigen.
Im Grunde erstellt jeder regelmäßig – meist nicht niedergeschrieben – Finanzpläne: täglich (als Antwort auf die Frage „Habe ich genug Bargeld bei mir, oder soll ich noch zum Bankomat?“) oder monatlich (auf die Frage: „Komme ich mit dem, was mir zur Verfügung steht den Rest des Monats über die Runden?“).

Beim Betrieb ist die Sache natürlich nicht anders. Auch hier entsteht die Finanzplanung immer auf Basis folgender simpler, jedem bekannten Überlegung:
- „Welche Mittel stehen mir zur Verfügung und was bekomme in noch (im Planungszeitraum)?“ und
- „Was muss/werde ich (im Planungszeitraum) ausgeben?“ oder „Was kommt in
nächster Zeit auf mich zu (kann/muss ich bezahlen)?“

…bzw. mit anderen Worten zusammengefasst „Was kommt rein – Was geht raus?“.

Hier finden Sie ein konkretes Beispiel eines Finanzplans:
Beispiel_FinPlan.doc

Quelle: Siart+Team Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Enenkelstraße 26, A-1160 Wien; www.siart.at
Tipp: Termin für kostenloses Erstgespräch vereinbaren!
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